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Pressemitteilungen vom 27.08.2020:

Modell Gemeindeschwesterplus hilft hochbetagten Bürgerinnen und Bürgern in ihrem eigenen Umfeld

Rheinland-Pfalz ist in Deutschland das einzige Bundesland, in dem es das präventive und gesundheitsfördernde Beratungs- und Vernetzungsangebot Gemeindeschwesterplus gibt.
Das Angebot richtet sich an hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz sowie von den in Rheinland-Pfalz vertretenen gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbänden.

Kathleen Fahrentholz, Vorsitzende der Liberalen Senioren Rheinland-Pfalz, ist von dem 2015 gestarteten Modellprojekt sehr angetan. Kathleen Fahrentholz: „ Es ist eine sehr gute Sache, wenn hochbetagte Menschen, die noch zuhause leben, auf ihre eigene Nachfrage hin kompetente Unterstützung bei den kleinen Dingen des Alltags bekommen.“ Dies helfe dabei, dass die Senioren möglichst lange und selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld bleiben könnten.

Seit kurzem gibt es auch in der Landeshauptstadt Mainz eine Gemeindeschwesterplus, eine zweite tritt im Oktober ihren Dienst an. Sie besuchen die Menschen zuhause nur, wenn sie Unterstützung und Beratung im aktuellen Lebensabschnitt wünschen. Sie sind eine der kommunalen Ansprechpartnerinnen für ältere Bürgerinnen und Bürger und ermitteln im Gespräch Wünsche, Sorgen und Bedarfe der Seniorinnen und Senioren. Ihre Aufgabe ist es zudem, bei Bedarf über Angebote im Bereich Freizeit, Unterstützung, Prävention und Gesundheitsförderung zu informieren, zu beraten und gegebenenfalls notwendige Kontakte zu vermitteln. Die Beratung ist kostenfrei. Sie selbst führen keine pflegerischen Tätigkeiten aus, stellen aber bei Fragen rund um das Thema Pflege einen direkten Kontakt zum örtlichen Pflegestützpunkt her. Die Gemeindeschwesterplus füllt die bestehende Lücke zwischen der klassischen offenen Seniorenarbeit, die auf Eigeninitiative angelegt ist, und dem Pflegesystem, das überwiegend auf professionelle Versorgung ausgerichtet ist.

Fahrentholz: „Die Liberalen Senioren Rheinland-Pfalz unterstützen das Projekt, bei dem mittlerweile 15 rheinland-pfälzischen Kommunen mitmachen, und plädieren für eine flächendeckende Weiterentwicklung für Rheinland-Pfalz. Bedarf für die Gemeindeschwesterplus gibt es nämlich sowohl in den Städten als auch in den eher ländlichen Kommunen.“ Für dieses Projekt lohne sich die Einstellung von weiteren Mitteln im kommenden Landeshaushalt, dies wäre mal gut investiertes Geld, so die Liberale abschließend.
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