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Liberale Senioren Rheinland-Pfalz

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Pressemitteilungen vom 24.06.2020:

Fahrentholz: Freiheit und Verantwortung kennen keine Altersgrenze

„Es ist mehr als überfällig, dass die älteren Menschen als wichtiger und tragender Teil der Gesellschaft in allen Bereichen stärker wahrgenommen und respektiert werden“, fordert Kathleen Fahrentholz, Vorsitzende der Liberalen Senioren Rheinland-Pfalz.
In einem Eckpunktepapier hat der neue Vorstand der Liberalen Senioren Rheinland-Pfalz Schwerpunkte gesetzt, die sich mit den Bereichen „Freiheit und Verantwortung“, „Selbstbestimmung und politische Teilhabe“, „generationenübergreifende Politik“ und „Pflege“ auseinandersetzen.

„Prämisse und erklärtes Ziel liberaler Seniorenpolitik ist in allen Punkten des Papiers die Wahrung der Würde und der Selbstbestimmung der älteren Menschen in jeder Phase ihres Lebensweges“, erläutert Frau Fahrentholz. Die Liberale sieht die älteren Menschen dabei nicht nur als „Nehmer“, sondern sie setzt auch auf ein hohes Maß an verantwortlicher Mitarbeit der älteren Generation an den gesellschaftlichen Entwicklungen. Dies setzte aber eine substanzielle politische Teilhabe voraus, bei der Verantwortung übernommen werden müsse und man Partner der Politik sei. Um ernstgenommener Partner sein zu können zielt deshalb die Forderung der Liberalen Senioren auch in Richtung FDP. Diese solle bei den programmatischen Aussagen der FDP den demographischen Wandel und die berechtigten Bedürfnisse der Älteren berücksichtigen.

„Den Kern liberaler Seniorenpolitik bildet die persönliche Freiheit und Selbstbestimmung auch im Alter. Diese Forderung ist auch ein Aufruf zu mehr Selbstwertgefühl, zur Bewahrung von Selbstständigkeit, zu einem Selbstbewusstsein, das sich mit Verantwortungsbewusstsein für andere verbindet, “ zitiert Kathleen Fahrentholz weiter aus dem Eckpunktepapier.
Die persönliche Freiheit und die Selbstbestimmung sollten auch in Krisenzeiten im Vordergrund bleiben, betont die Vorsitzende der Liberalen Senioren. Wie jeder Bürger sei der ältere Mensch eine zu respektierende Person auch in Krankheit und Leid und nicht lediglich ein der staatlichen Fürsorge unterworfenes Objekt. Gerade während der jetzigen Corona-Epidemie würden mit dem Argument der Fürsorge die Rechte der Bewohner von Pflegeeinrichtungen oftmals in bedenklicher Weise eingeschränkt. Auch hier gelte, solange niemand Drittes dadurch geschädigt werde, der Grundsatz der Selbstbestimmung und persönlichen Freiheit
Selbstbestimmung im Alter setze Mitbestimmung voraus, im Sinne von Mitwirkungsmöglichkeiten in Gesellschaft und Politik. Die Liberalen Senioren fordern deshalb politische Teilhabe nicht nur bei Seniorenbeiräten und verbindlichen Anhörungen, sondern auch durch angemessene Repräsentanz in den Entscheidungs-gremien. Dadurch bekämen ältere Menschen auch die Chance, Nachhaltigkeit in allen wichtigen Bereichen der Politik, nicht nur mit Blick auf die Umwelt, auch für die nachkommenden Generationen zu gestalten.
Fahrentholz: „Einer verantwortlichen generationenübergreifenden Politik kommt entgegen, dass die heutigen Jugendlichen über ein ausgeprägtes Problembewusstsein gegenüber dem demografischen Wandel verfügen. Das stimmt mich hoffnungsvoll im Hinblick auf die zukünftige Zusammenarbeit von Alt und Jung.“

Des Themas „Pflege“ nimmt sich das Eckpunktepapier auch an. Hier werden die rheinland-pfälzischen Liberalen Senioren ganz konkret. Sie fordern:

• Verbesserungen im Umfeld und Vorfeld der Pflege (z.B. Unterstützung für organisierte Haushaltshilfen und haushaltsnahe Dienstleistungen)
• eine Ausweitung der Steuervorteile für alle Privaten, die Pflegekräfte oder andere Dienstleister beschäftigen
• die Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit
• eine bessere Abstimmung der ambulanten, teil-stationären und stationären Pflege unter den Beteiligten: Angehörige, Ärzte, unterstützende Dienste, Einrichtungen

Kathleen Fahrentholz abschließend: „Wir Liberale Senioren in Rheinland-Pfalz stehen für ein altersübergreifendes Miteinander, bei dem die Senioren nicht abseits stehen.“


V.i.S.d.P: Ulrike Andres, Flugplatzstraße 2, 55126 Mainz, Tel. 0171-1819183, ulrike.andres@liberale-senioren-rlp.de
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